Rindersteaks in rauchigem Whisky mariniert

Gegrillte Rindersteaks schreien geradezu nach einem kräftigen, rauchigen Whisky – hört ihr das auch? Natürlich kann man sich einen rauchigen Single Malt als Drink zum Steak gönnen, aber die Kombination gelingt auch anders: Wenn die Steaks für mehrere Stunden in rauchigem Whisky mariniert werden, nehmen sie das Aroma ganz wunderbar an.

Welchen Whisky nimmt man zum Marinieren? Wir nehmen für unsere Grillsteaks mit Whisky gerne einen Ardbeg 10, einen Laphroaig Quarter Cask oder auch mal einen Big Peat, aber ihr könnt natürlich munter variieren und auch zum Lagavulin oder einem anderen getorften Single Malt greifen.

Zutaten für mit Whisky marinierte Steaks

(zwei Personen)

2 Rindersteaks, jeweils etwa 250 Gramm
2 kleine Zwiebeln, etwa 120 Gramm
1 Knoblauchzehe
4 cl Olivenöl
4 cl rauchiger Whisky

Nun werden die Rindersteaks im Whisky mariniert

Die Rindersteaks mit Küchenkrepp trockentupfen. Zwiebeln pellen und in feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehe pellen und in feine Scheiben schneiden.

Die Hälfte des Öls, des Whiskys, der Zwiebeln und des Knoblauchs in einer flachen Form oder einem Essteller verteilen. Nun die Steaks darauf legen. Mit den restlichen Zutaten bedecken und sie ein wenig andrücken und „einmassieren“. Die Steaks nun mit einer Klarsichtfolie abdecken und mehrere Stunden, auch gerne über Nacht, im Kühlschrank durchziehen lassen.

Steaks mit Whiskyaroma grillen

Wenn der Grill dann heiß ist, kann es weiter gehen: Die Steaks eine halbe Stunde vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank holen und unmittelbar vor dem Grillen aus der Marinade nehmen. Unbedingt von Zwiebelringen und Knoblauch befreien (das verbrennt sonst zu schnell), mit einem Blatt Küchenkrepp abtupfen und auf den heißen Grillrost legen. Zunächst die marinierten Steaks kurz auf jeder Seite direkt befeuert angrillen, dann von jeder Seite indirekt grillen. Jede Seite des Steaks braucht etwa drei bis vier Minuten Garzeit, dann ist es medium gegrillt. Abhängig von der Dicke des Fleisches und natürlich auch vom eigenem Geschmack können sich die Garzeiten verändern. Aber bitte nicht zu lange grillen – tot ist das Fleisch bereits… 🙂

Mit Pfeffer- und Salzmühle dann noch nach Belieben würzen. Wer sonst gerne zu einer rauchigen Grillsauce greift, kann darauf dieses mal getrost verzichten: Der leckere Rauchgeschmack der Whiskymarinade wird euch begeistern!

Und wenn ihr noch nach einer Alternative für eine Whiskymarinade suchen: Wie wäre es mit dieser hier?
Sie wird zubereitet mit Ketchup, Whisky, Cola, Apfelmus, Sojasauce und anderen Zutaten. Auch absolut empfehlenswert!

 

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