Ob als Dip oder als Aufstrich – diese Creme aus würzigem Bärlauch, Feta und Frischkäse überbringt genussvolle Frühlingsgrüße. Wenn der Bärlauch sprießt und weitum diesen feinen Knoblauchduft verteilt, dann kann man gar nicht genug Ideen haben, ihn zu verarbeiten. Viel zu schnell ist die Saison jedes Jahr wieder vorbei!
Einige Vorschläge habe ich euch hier im Blog ja bereits gemacht, beispielsweise den für eine Spinatquiche mit Bärlauch und Lachs. Meine Bärlauchwaffeln sind sehr beliebt und die Bärlauchfrikadellen gehören zu den meistgelesenen Beiträgen dieses Blogs.
Heute bleibt die Küche also einmal kalt und wir rühren eine wunderbare Bärlauchcreme an. Ich habe Feta und Frischkäse zu gleichen Teilen hineingetan, ihr könnt natürlich wie immer nach Herzenslust variieren. Wer keinen Feta mag, kann es auch einmal mit körnigem Frischkäse (Hüttenkäse) versuchen. Dann sollte man die Creme vielleicht ein bisschen stärker salzen.
Zutaten für die Bärlauch-Feta-Creme
- 12-15 Blätter Bärlauch
- 150 g Feta
- 150 g Frischkäse
- 2 EL Olivenöl
- 1 Prise Salz
- weißer Pfeffer nach Geschmack
- Optional ein, zwei Bärlauchblätter zur Deko
Zubereitung der Bärlauchcreme
Die Bärlauchblätter waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen und von den dicken Stilen befreien. Den Feta grob zerkleinern.
Alle Zutaten zusammen im Mixbecher mit dem Mixstab fein zerkleinern. Durch das Öl sollte die Masse geschmeidig genug sein, andernfalls noch ein kleines bisschen mehr Öl hinzugeben.
Statt eines Mixstabes könnt ihr auch einen Standmixer verwenden oder einen Thermomix.
Abschmecken – fertig!
Wer die Bärlauch-Feta-Creme zum Servieren noch nett dekorieren möchte, kann feine Bärlauchstreifen darüber geben.
Tipps zum Variieren:
Das Olivenöl macht die Creme nicht nur geschmeidig und hilft dabei, die Masse mixfähig zu machen, sondern verleiht der Bärlauchcreme eine schöne mediterrane Note. Die könnte man durch die Zugabe von fein gewürfelten schwarzen Oliven nach dem Mixen der Creme noch verstärken. Auch getrocknete Tomaten in Öl passen wunderbar hinein. Und wem die Knoblauchnote des Bärlauchs nicht ausreicht, der gibt noch eine Knoblauchzehe dazu.
