Cream Cheese Christmas Cookies à la Gabi

Plätzchen, die schnell und ganz einfach gemacht sind und die nicht nur in der Advents- und Weihnachtszeit lecker schmecken – voilà hier wäre ein passender Rezeptvorschlag! Amerikanische Cream Cheese Cookies.

Das Rezept für diese Kekse stammt nicht von mir, sondern von der Gabi Frankemölle, die sie auf ihrem Blog „USA kulinarisch“ vorgestellt hat. Das Rezept hat natürlich auch Einzug gehalten in ihr tolles Weihnachtskoch- und Backbuch „American Christmas“.

Gabi hat ihre Kekse weihnachtlich mit bunten Zuckerperlen verziert und ich dachte, ich variiere die Deko einfach mal ein bisschen. Schokolade geht immer und da in den Cookie-Teig gemahlene Walnüsse hineinkommen, können aufgesetzte Walnussviertel ja auch nicht so verkehrt sein. Also einfach kreativ sein – do as you please.

Ihren Namen verdanken die Cream Cheese Christmas Cookies übrigens dem verwendeten Frischkäse, die runde Form der zeitsparenden Produktionsweise „Rollen und Schneiden“. Damit dieses Rollen und Schneiden gelingt und der Teig nicht klebrig ist, solltet ihr die Kühlzeiten unbedingt einhalten. Am besten die Teigrollen am Abend vorbereiten und am nächsten Tag weiter verarbeiten und backen.

Die Cookies wurden dieses Jahr in die Rezeptauswahl unseres Mädelsbacktages aufgenommen, an dem meine Töchter und ich zu Beginn der Adventszeit einen Tag lang dem Intensivbacken frönen. Da gibt es natürlich immer ein paar Klassiker, ohne die es unmöglich Weihnachten werden könnte, aber jedes Jahr probieren wir auch zwei, drei neue Rezepte aus. Dieses Jahr durften sich also die Cream Cheese Christmas Cookies vorstellen und die Resonanz war eindeutig: Die kommen nächstes Jahr wieder auf die Liste!

Zutaten für etwa 60 Cookies:

  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Doppelrahm Frischkäse
  • 225 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • eine Prise Salz
  • 400 g Weizenmehl
  • 100 g feingeriebene Walnüsse
  • Deko (Zuckerstreusel, Walnüsse, Kuvertüre nach Belieben)

Zubereitung der Cream Cheese Christmas Cookies

Ich habe keine geriebenen Walnüsse gekauft, sondern zur eigenen Ernte unserer Tochter gegriffen. Wenn ihr auch zu ganzen Nüssen greift, steht für euch auch erstmal Nüsse knacken und anschließend die abgewogene Menge fein mahlen auf dem Programm.

Nun kann es losgehen mit dem Teig: Butter, Frischkäse, Zucker und Vanillezucker miteinander schaumig rühren. Mehl, Salz und die gemahlenen Nüsse dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Der wird dann unbedingt für etwa eine Stunde kühl gestellt, bevor er in Portionen aufgeteilt und zu Rollen von etwa drei Zentimetern Durchmesser geformt wird. Die Rollen dann in Frischhaltefolie einschlagen und wieder ab damit in den Kühlschrank. Am besten über Nacht, mindestens aber einige Stunden, bis der Teig richtig schon hart ist.

Von den kalten Teigrollen werden mit einem scharfen Messer Teigscheiben abgeschnitten, etwa 0,5 cm dick (dass ihr vorher die Frischhaltefolie entfernen müsst, ist so selbstverständlich, dass ich das gar nicht extra erwähnen will…). Legt die Teigscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes oder gefettetes Backblech und drückt nach Belieben Zuckerkugeln oder Walnussviertel hinein. Wenn ihr die Cookies hinterher mit Kuvertüre oder Puderzuckerglasur dekorieren wollt, lasst ihr die Teiglinge „nackig“.

Im vorgeheizten Backofen bei 190° Unter-/Oberhitze etwa 12-14 Minuten backen, bis sie leicht Farbe genommen haben. Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Optional mit geschmolzener Kuvertüre verzieren.

In einer verschlossenen Dose bleiben die Kekse schön fest. Das Walnussaroma entwickelt sich wunderbar, ich fand die Cream Cheese Christmas Cookies nach drei, vier Tagen Lagerzeit noch aromatischer als frisch gebacken.

Danke, Gabi, für dieses tolle Rezept!

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